Kaufberatung E-Scooter

Worauf muss man beim E-Scooter Kauf achten? Was gibt es für Unterschiede bei den E-Scootern? Welcher E-Scooter ist der richtige für mich und meine Anwendung? Wir haben die wichtigsten Details und Fragen Rund um den E-Scooter Kauf für Sie zusammengefasst.

In den folgenden Tabs finden Sie die nötigen Informationen, bevor Sie sich für einen E-Scooter entscheiden.

Top 5 Fragen

Akku (Batterie) - Die Energieversorgung vom E-Scooter

Der Akku (Batterie) ist das zentrale Herzstück eines jeden E-Scooters. Er gibt die nötige Energie, treibt den Motor an, ist maßgebend für die Leistung und ist mitentscheidend für die Reichweite des E-Scooters. In der Regel ist der Akku entweder im Trittbrett oder an der Lenkstange des E-Scooters verbaut. Bei unseren E-Scooter Modellen für den Straßenverkehr befindet sich der Akku unter dem Trittbrett.

Worauf kommt es aber bei einem Akku nun an? 

Kurz gesagt: Auf den Hersteller, die verbauten Zellen, dem Akkutyp, die Spannung und Kapazität.

 

Hersteller:

Bei dem E-Scooter sollte immer ein Markenhersteller Akku verbaut werden. Warum? Die Verarbeitungsqualität, Sicherheit, Qualitätskontrolle und Nachhaltigkeit kann bei Markenware garantiert werden. Nichts ist schlimmer, als wenn der Akku nach nur kurzer Zeit einfach an Kapazität verliert oder ein Zellenkurzschluss stattfindet. 

Bei unseren E-Scootern sind Akkus der Hersteller Samsung SDI und LG verbaut.

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Akkutyp und Zellen

Im E-Scooter sollte ein Lithium-Ionen Akku von einem Markenhersteller verbaut sein. In unserem Buddy V2 sind 18500 Lithium-Ionen Markenzellen von LG verbaut. Je nach Bauart und Zellentyp können mehr oder weniger Zellen verbaut werden. Hier gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Zellen, was für einen Laien gar nicht ersichtlich ist.

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Spannung und Kapazität:

Ein wichtiges Kriterium ist Kapazität, die wiederum auch von der Spannung abhängt (der Volt Angabe). Es ist nicht entscheiden, wie viel Amperestunden (Ah) ein Akku aufweist, sondern wie viel Wattstunden (Wh) der Akku besitzt. Diese setzen sich aus der Spannung (Volt) mal der Amperestunden zusammen. (Beispiel: 10 Ah x 36 V= 360 Wh)

Unsere E-Scooter für den Straßenverkehr sind mit einem 36 Volt Akku ausgestattet. Somit ist unser komplettes System auf 36 Volt ausgerichtet, auch der Motor. 

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Ladezeit

Die Ladezeit der meisten E-Scooter Akkus beträgt ca. 3 bis 6 Stunden, je nach Entladezustand und Leistung des Ladegerätes. Mit einer Reichweite von bis zum Teil von 40 Kilometern ist eine Ladung unserer E-Scooter nicht ganz so oft notwendig, wie im Vergleich z.B. zu einem Smartphone.

Es gibt Ladegeräte, die Ihr Akku deutlich schneller Laden mit einer höheren Leistung. Wir raten von solchen Ladegeräten ab. Bei einer schnelleren Ladung erwärmt sich der Akku deutlich mehr und die Lebenszeit leidet darunter.

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Bremsen - der Sicherheitsfaktor

Das wichtigste Sicherheitskriterium bei den E-Scootern sind die Bremsen. Alle für den Straßenverkehr zugelassene E-Scooter müssen zwei Bremsen aufweisen. Es gibt verschiedene Arten von Bremsen: Elektromagnetische, Scheibenbremsen, Trommelbremsen und Rücktrittbremsen.

Je nach Bauart, Motorleistung, Gewicht, Reifen, Handling und Bremsentyp kann der Bremsweg des E-Scooters kürzer oder länger sein. Bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h ist dies nicht zu verachten.

Bremsenart Rücktrittbremse:

Wie der Begriff schon sagt, muss man hier auf die Bremse treten. Einfach mit den hinteren Fuß Druck auf die Bremse geben (in dem Fall auf die Hinterradabdeckung) und diese fängt an zu fassen. Wichtig bei dieser Art von Bremse ist die Bauart bzw. das Gehäuse. Hier sollte man sicher mit dem Fuß draufstehen können, ohne abzurutschen oder nur „halb“ drauf zu sein. Die Rücktrittbremse wird bei vielen E-Scootern verbaut. Die Bauweise, das Gehäuse und der Bremsentyp machen hier den Unterschied.

Es gibt die Rücktrittbremse als Reibungsbremse (Ähnlich wie beim Fahrrad) oder aber auch als Trommelbremse. Letzteres ist zu bevorzugen.

Der Vorteil bei einer Rücktrittbremse: Sie können mit Ihrem Fuß (also mit Ihrem Körpergewicht) schnell voll in die „Eisen“ gehen ohne dabei die Hand vom Lenkrad zu lösen (wie bei dem Bremshebel).

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Bremsenart Bremshebel:

Den Bremshebel kennen Sie vom Fahrradfahren. Dieser ist vorne am E-Scooter Lenkrad angebracht. Um zu bremsen müssen Sie diesen mit den Fingern zu sich hinziehen. Die Vorderbremse wird so bei dem E-Scooter betätigt, aber auch einige Hinterradbremsen, wenn der E-Scooter keine Rücktrittbremse hat.

Der Vorteil von zwei Bremshebeln: Bei nassem glitschigeren Wetter können Sie Ihre Füße da stehen lassen, wo Sie sind (anders als bei der Rücktrittbremse).

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Bremsentyp Elektromagnetische Bremse:

Bei der KERS Technologie (Kinetic Energy Recovering System) wird nicht nur gebremst, sondern auch Energie zurückgewonnen. Bekannt wurde diese Bremstechnik durch die Formel 1, wo diese Technik schon seit längerem zum Einsatz kommt. 

Durch die elektromagnetische Bremse an der Vorderachse wird Bremsenergie zurückgewonnen und die Reichweite erhöht (bei unserem SXT Light Plus V Modell wird die Reichweite bis zu 60% erhöht).  Die elektromagnetische Bremse arbeitet ohne jegliche mechanische Reibung und unterliegt somit auch keinem Verschleiß.

Vorteil: Kein Verschleiß, Erhöhung der Reichweite

Nachteil: Bremsvorgang dauert etwas länger

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Bremsentyp Trommelbremsen

Die Bremstrommel ist fest mit dem Rad vom E-Scooter verbunden und folgt dessen Drehbewegung. Beim Bremsvorgang spreizt der Radzylinder die feststehenden Bremsbacken und presst sie an die Bremstrommel. Diese wird dadurch abgebremst. Beim Lösen der Bremse holen die Rückholfedern die Bremsbacken in ihre Ausgangsposition zurück. Die Art dieser Bremse ist sehr wartungsarm und wirkungsvoll.

Vorteil: Sehr langlebig, zuverlässig.

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Pauschal kann man nicht sagen, dass ein Bremssystem besser als das andere Ist. Wie schon in der Einleitung erwähnt spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die verschiedenen Bremstypen können sowohl als einzelnes als auch ein kombiniertes System bei dem E-Scooter zum Einsatz kommen.

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Bedienelement: Display & Gashebel

Im Optimalfall vereinigt die Bedieneinheit alle Bedienelemente wie Gashebel, Bremshebel, Licht & Lichtsensor, Hupe, LCD Display & Tempomat. 

Display

Eine wichtige Eigenschaft ist die Beleuchtung des LCD Displays und idealerweise wird diese von einem Helligkeitssensor angesteuert, der wiederum diese automatisch ein bzw. ausschaltet. Die Anzeige soll ja nicht nur im Dunkeln, sondern auch bei Sonnenlicht ablesbar sein.

Die Minimumwerte der Display Anzeige, ist die aktuelle Geschwindigkeit und der Ladezustand des Akkus. Unsere Displays zeigen zudem die Tageskilometer, Gesamtkilometer sowie sogar die aktuelle Umgebungstemperatur mit an.

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Gashebel:

Einige E-Scooter sind mit einem Daumengasgriff und andere wiederum einem Handgashebel ausgestattet. Während man bei dem Daumengasgriff mit seinem Daumen relativ entspannt die Geschwindigkeit reguliert, muss man bei dem Handgashebel die komplette Hand einsetzen. 

Ein nützliches Feature ist der Tempomaten: Gerade bei längeren Distanzen ist dieser nicht wegzudenken. Unsere E-Scooter für den Straßenverkehr sind mit einem Tempomaten ausgestattet.

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Gewicht / Zuladung & Größe

Gewicht

Das Gewicht spielt natürlich auch eine wichtige Rolle: Zusammengeklappt sollten Sie den E-Scooter einfach transportieren können.  Bei dem Transport merkt man schnell jedes Kilogramm – aber gleichzeitig sollten Sie nicht an der Qualität des E-Scooters sparen. 

Der E-Scooter sollte eine sehr gute Verarbeitung besitzen und dabei ein geringes Gewicht aufweisen. Hochwertige E-Scooter werden aus Aluminium oder sogar Carbon gefertigt. Unsere E-Scooter für den Straßenverkehr wiegen zwischen 10 und 14 Kg und der faltbare Fahrzeugrahmen besteht aus hochwertigstem 6061 T6 Leichtbau Aluminium, um auch den härtesten Bedingungen zuverlässig standzuhalten.

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Ein weiterer Faktor in Sachen Gewicht ist der Akku. Umso größer der Akku desto mehr Gewicht bringt der E-Scooter auf die Waage aber auch mehr Reichweite. Achten Sie entsprechend auf die angegebene Reichweite. Diese ist immer im Optimum herstellerseitig angegeben. Entsprechend sollten Sie diese nicht zu klein auswählen. Die Reichweite ist (ausgenommen von der Akkuleistung) auch abhängig von der Zuladung, dem Gelände, die Temperatur und der Leistung.

Die Zuladung: Neben dem Eigengewicht spielt diese auch eine wichtige Rolle. Wieviel Gewicht hält ein E-Scooter aus? Unsere Modelle haben eine Traglast zwischen 100 und 125 Kg. Unter Zuladung versteht man das eigene Körpergewicht zzgl. Gepäck, wie eine Aktentasche oder Rucksack.

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Größe

Die E-Scooter sind in der Regel zwischen 94 und 110 cm lang und im aufgeklappten Zustand ungefähr genauso hoch. Ein wichtiges feature: Die E-Scooter sollten klappbar sein. So können Sie den E-Scooter leichter tragen und bequem im Auto transportieren. 

Wichtig dabei: Den Klappmechanismus werden Sie öfters benutzen. Entsprechend sollten Sie auf eine stabile, hochwertige Konstruktion achten. Zudem sollte das eigentliche Zusammen- und Ausklappen sehr leicht von der Hand gehen.

Bei unseren E-Scooter Modellen mit Straßenzulassung können Sie zusätzlich auch noch die Griffe einklappen. Dadurch verringert sich die Breite vom E-Scooter und damit ist dieser noch einfacher zu verstauen.

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Lenkerhöhe

Nicht unerheblich: Die Lenkerhöhe sollte einstellbar sein. Bei Bürostühlen denken wir gar nicht darüber nach, sondern passen die Höhe auf unseren Bedarf an. Achten Sie beim E-Scooter Kauf auf diese Option. Gerade wenn Sie Größer sind, werden Sie den Unterschied merken!

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Reifen & Federung

Das A und O beim Fahrkomfort – auch wenn es nicht so scheint, machen die Reifen vom E-Scooter eine Menge aus.

Es gibt verschiedene Größen und Materialen bei der E-Scooter Bereifung und je nach Untergrund (geteerte Straße, gepflasterter Weg, Schotter, Grünstreifen) werden die Erschütterungen und Unebenheiten besser oder schlechter abgefedert.

Material

Die E-Scooter-Reifen bestehen in der Regel entweder aus robustem, einstichfestem Vollgummi oder wie bei einem Fahrrad aus einem luftgefüllten Gummischlauch.

Die Luft befüllten Reifen mit Schlauch dämpfen viele kleine Unebenheiten völlig weg, was dazu führt das wesentlich weniger Vibrationen auf den E-Scooter und somit auch den Fahrer übertragen werden.  Der Nachteil ist, dass diese natürlich auch mal einen Platten haben können. 

Bei einem Vollgummireifen ist es entsprechend umgekehrt: Die Gefahr bei Glasscherben oder spitzen Steinen einen Plattfuß zu bekommen ist hier nicht gegeben. Dafür dämpfen diese die Unebenheiten deutlich schlechter ab. 

Mit der Wahl eines Vollgummireifens sollten Sie auf eine entsprechende Federausstattung achten, denn nicht alle E-Scooter haben diese verbaut, wie unserer SXT Light Plus V E-Scooter. Mit einer entsprechenden Federung haben Sie deutlich mehr Fahrspaß und Komfort.

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Größe

Die E-Scooter Reifen sollten nicht zu klein sein. Unser Richtwert für Ihren E-Scooter ist eine Reifengröße ab 20 mm (7,8 Zoll). Bei Kleinere Reifen, vor allem 16 mm und weniger, wird der Untergrund deutlich schlechter kompensiert und entsprechend haben Sie mehr Vibrationen.

Federung

Neben den Reifen ist auch die Federung maßgebend für den Fahrkomfort Ihres E-Scooters. Es gibt hauptsächlich zwei Arten von Federungen: Die Duale und die Einfache. 

Bei der Dualen Federung hat Ihr E-Scooter Stoßdämpfern im Vorder-/ und Hinterrad. Während die einfache Federung nur einen Stoßdämpfer im Vorderrad hat. Am komfortabelsten ist natürlich die Duale Federung. 

Einige E-Scooter haben auch gar keine Federung. Wie schon oben erwähnt, muss dies bei Luftgefüllten Reifen auch nicht unbedingt sein. Wir raten jedoch bei Vollgummireifen auf eine entsprechende Federung zu achten.

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Neue Fragen

Motor

Auf den ersten Blick denkt man sich, einen Motor kann man leicht vergleichen. Einfach die Werte wie Watt-Leistung und Volt gegenüberstellen und schon hat man seine Wahl getroffen.

Wer aber noch nie mit einem E-Scooter gefahren ist, kann es kaum glauben, wie unterschiedlich sich 500 Watt anfühlen können. Der Motor muss im Zusammenspiel mit Leistung, Steuergerät, Motorart und Gewicht des E-Scooters gesehen werden. Technisch gibt es hauptsächlich zwei verschiedene Arten von Motoren: Nabenmotor und Kettenmotor. Kleinere Modelle sollten mit einen Nabenmotor bevorzugt werden. Warum? Ganz einfach: Unsere E-Scooter mit Nabenmotor lassen sich bei leerem Akku auch manuell noch als normalen Trett-Roller benutzen.

Wichtig bei einem Nabenmotor: Er sollte wartungsfrei und bürstenlos sein. Nur so hat man lange Freude mit seinem E-Scooter Motor.

Der Nabenmotor selbst befindet sich vorne oder hinten in der Radnabe des Rades. Der Antrieb erfolgt ohne Übertragungsverluste direkt vor Ort durch Drehen des Rades. Aus diesem Grund ist auch kein Getriebe oder Antriebswelle von Nöten. 

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Kickstart Modus

Im Kickstart Modus müssen Sie den E-Scooter, um anzufahren, die ersten paar Meter mit dem Fuß ankicken (wie bei einem Trettroller).  Erst Danach funktioniert der Gasgriff. 

Sie Fragen sich wozu dieser Modus gut sein soll? Ganz einfach: Zum einen verbraucht der Motor bei einem direkten Start sehr viel Energie (was auf die Akku-Kapazität geht) und zum anderen entlasten Sie den Motor und verhindern außerdem ein „unbeabsichtigtes“ Anfahren.

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